Dienstag, 14. Juli 2026


Im Kreise am Feuer stehen wir

Mit glühenden Herzen in der Hand

//:Unsre Augen noch geblendet von dem Licht

Erkennen wir das ganze Bild noch nicht://


Im Kreise am Feuer singen wir

Mit Mut und Vertrauen in der Brust

//:Unsre Sinne noch vernebelt, noch nicht klar

Tasten wir uns vor, der Weg ist da://


Im Kreise am Feuer tanzen wir

Mit Freude und mit Frieden für die Welt

//:Unsere Liebe ungebrochen von dem Schmerz

Berühren wir einander Herz an Herz://


Im Kreise am Feuer kämpfen wir

Mit Pfeil und mit allem, was Frau braucht

//:Unsere Werte leiten uns durchs Labyrinth

Im Bewusstsein, dass wir nie alleine sind://


Im Kreise am Feuer stehen wir

Mit goldenen Kronen auf dem Kopf

//:Unsre Sinne werden schärfer Schritt für Schritt

Wir reichen dir die Hand, komm mit uns mit://

Montag, 4. Mai 2026

Grünkraft, leben und liebe und lust

 


Grünkraft


Grünkraft.


Alles berstet und prangt und prahlt mit seiner Pracht.


Die Pflanzen explodieren, sattes Grün überall.


Alles wächst, alles platzt förmlich vor Kraft und Energie,

sprosst und will schreien:


Ich bin da. Ich lebe. Ich bin wunderschön.


Mit einer Kraft, die Beton zum Bersten bringt,

kehrt die Natur jedes Jahr aufs Neue zurück.

Nach dem Winter

trotzt sie der Eiseskälte und dem Tod

und besiegt beides

mit all ihrer Schönheit und Lebendigkeit –

dem Unmöglichen.


Grünkraft.


Eine Kraft der Natur.


Und was sind wir Menschen

anderes als Natur?


Das ist unsere Grünkraft,

unsere Energie,

unser unerbitterliches Aufbegehren,

unsere ständige Sehnsucht nach Leben.


Auch wir tragen diese Lebenskraft in uns.

Auch wir bersten der Sonne entgegen

mit all unserer Schönheit.


Wir lachen ihr ins Gesicht.

Wir verbinden uns.


Wir sind ein Fließen und Treiben,

ein miteinander verwobenes Geflecht.


Wir sind die Schönheit dieser Erde

und deren Erkennen zugleich.


Und ohne dieses Leben und diese Kraft

wäre all das Wunder

nur ein Schatten im ewigen Winter.


Grünkraft.


Die Liebe in allem, was lebt,

die das Unmögliche

jedes Mal aufs Neue übertrifft.


Grünkraft

ist das, was sich zur Sonne reckt.


Grünkraft.






Sonntag, 29. März 2026

Bücher und Filme

 https://docs.google.com/spreadsheets/d/1VCh-rD2zDs5z1d6KmcTb6odUIanh1puId0um2NJ80iQ/edit?usp=drivesdk

Ich habe diese Buch und Film sammlung erstellt

Trägt eure Empfehlungen ein, Teilt was es zu teilen gilt und bedient euch an dem was andere Teilen 

Freitag, 27. März 2026

Ruf

 Wir rufen Menschen,

die mit uns einen Ort öffnen, 

gestalten und beleben wollen. 

Ein kollektives Gemeinschaftsprojekt 

Für Menschen, die Lust haben, etwas Neues zu probieren

und bereit sind, 

wirklich etwas Neues zu probieren. 

Unsere Vision ist ein Experimentierort 

Für eine nachhaltige Begegnung 

Mit der Welt, mit sich selbst und mit allem dazwischen. 

Ohne Dogmen. 

Wir sind bereit, Verantwortung zu tragen

Jede*r für das eigene Wirken, 

Handeln 

Und für die Prozesse, die daraus entstehen. 

Wir wollen einander vertrauen 

Und vertrauen können. 

Wir wollen kreieren

Kreativ, handwerklich, schöpferisch. 

Wir wollen Kinder begleiten, 

einander begleiten 

und uns als Teil der Natur wahrnehmen.

Wertschätzend. 

Liebend. 

Mit uns selbst, miteinander und mit unserer Umwelt. 

Wir wollen Konflikten nicht aus dem Weg gehen. 

Und wir wollen keine Ideologie, in der alle dasselbe wollen. 

Wir wollen Vielfalt 

Und sehen darin Potenzial. 

Natur und Leben 

Nicht Konkurrenz. 

Wir wollen uns mit unseren Ängsten und Schatten auseinandersetzen, 

uns unserer Geschichte stellen und Verantwortung für unser Handeln übernehmen.

Wir wollen die Welt gestalten

Im Kleinen. 

Wir wollen uns füreinander öffnen 

Und dabei wir selbst bleiben. 

Nicht verschmelzen. 

Aber uns hingeben. 

Wir wollen Ehrlichkeit. 

Authentizität. 

Wir wollen uns selbst kritisch beäugen,

einander kennenlernen. 

Und wir wollen tanzen, singen, lachen, feiern und uns in den Armen liegen. 

Uns in vielen Konstellationen begegnen 

Und dennoch jede*r für sich selbst stehen können. 

Wir wollen nichts Besonderes. 

Wir wollen ein einfaches Leben. 

Keinen Ruhm. Nicht die Welt verändern. 

Aber wir wollen aufhören, einen Kampf zu kämpfen, der nicht unserer ist. 

Wir wissen selbst nicht, was uns erwartet. 

Und genau das ist das Leben. 

Wir starten ins Unbekannte 

Und machen uns die Welt 

Wie sie uns gefällt. 

Ohne uns vor dem Rest der Welt Zu verschließen. 

Eine politische Haltung 

Und klare Werte Sind uns wichtig. 

Kein Sexismus. 

Kein Rassismus. 

Feminismus geht uns alle an. 

Und Kinder Sind unsere Zukunft. 

Möchtest du das auch? 

Bist du ehrlich bereit Diese Entscheidung zu treffen, 

Verantwortung zu tragen 

Dich mit einzubringen? 

Lass uns reden, Melde dich

Freitag, 20. März 2026

 

Auch wenn es heute nicht zu einem gemeinsamen Moment kommt, möchte ich euch allen einen wunderschönen Frühlingsbeginn wünschen 

Heute ist die Frühlingstag-und-Nacht-Gleiche – der Beginn des Frühlings, ein Moment des Übergangs. Tag und Nacht sind im Gleichgewicht, und ab jetzt werden die Tage wieder länger als die Nächte. Das Licht kommt zurück, es wird heller, wärmer. Viele Bäume haben schon ausgetrieben, einige blühen bereits, und die ersten Blumen begleiten uns schon seit Wochen als Frühboten und zaubern uns immer wieder ein kleines Lächeln ins Gesicht. All die Knospen, die seit Herbst und Winter da waren, beginnen sich jetzt zu öffnen – es wird grün und lebendig.

Vielleicht ist heute genau der Moment, um noch einmal kurz innezuhalten – und sei es nur für fünf Minuten, auf der Toilette, beim Hundespaziergang, im Gespräch mit einer Mitbewohnerin, einem Kumpel, der Mutter oder einfach ganz für euch allein.

Fragt euch: Welche Samen möchte ich für diesen Sommer in meinen inneren Garten pflanzen? Wofür möchte ich Verantwortung übernehmen, mich kümmern, etwas pflegen? Was möchte ich erreichen – was vielleicht im Herbst ernten? Was ist im Winter in mir gereift, was habe ich durchgestanden? Aus was bin ich herausgewachsen – und was darf ich jetzt zurücklassen? Wie möchte ich diesen Frühling meine Blätter zeigen – und welche Früchte möchte ich tragen?

Vielleicht mögt ihr eure Gedanken aufschreiben, ein paar Samen in die Erde setzen oder einfach darüber sprechen oder nachdenken. Es darf ganz einfach sein.

Was wir im Herbst ernten werden, liegt ganz in unseren Händen. Wenn du weißt, wo du hinwillst, kannst du dich darauf ausrichten, deinen roten Faden im Blick behalten und dich im Alltag immer wieder einladen zu schauen, ob du noch auf deinem Weg bist. Es kann so kraftvoll sein, dir ein Ziel zu setzen, eine Vision zu haben, ein inneres Bild davon zu erschaffen, wo du hin möchtest.

All das beginnt mit einem Samen. Es braucht ein bisschen Pflege und Geduld – und vielleicht bist du im Herbst schon ein ganzes Stück näher an dem, was du heute in dir säst.

Ich wünsche euch eine leuchtende Frühlingstag-und-Nacht-Gleiche – möge das Licht euch beim Wachsen unterstützen ✨

Dienstag, 17. März 2026

Ich prädige Selbstakzeptanz und oft wirkt es so als würde ich jeden Morgen aufwachen und jede Falte am Bauch, jede Grübelfalte in meinem Gesicht alles an mir einfach schön finden, als würde ich nie in den Spiegel schauen und mir wünschen mir wurde eine Andere Entgegenschauen...

Dem ist nicht so, ich bin eine Frau, ich lebe 2026, in einer von Männern und Ängsten und Schönheitsidealen geprägten Welt, wie sollte ich freu sein von Selbstzweifeln und Angst...

Ich bin eine Frau im Patriarchat und ich habe erkannt das ich nicht gegen mich kämpfen muss, das nichts gewonnen ist wenn sie mich lieben und schön finden, Ich habe meinen wahren feind lokalisiert und meine wunden versorgt, ich habe Frieden mit mir geschlossen und mir verziehen. 

Jetzt geht es weiter


 Ich bin eine Frau im Patriarchat.

Und manchmal fühle ich mich

hässlich,

zu dick,

zu dumm,

einsam,

alleine,

klein,

unterdrückt

und unfrei.

Nicht, weil ich das bin –

sondern weil ich eine Frau im Patriarchat bin.

Wie du.

Wie viele von uns.

Der Unterschied zu früher ist:

Ich kämpfe nicht mehr gegen mich,

sondern gegen das Patriarchat.

So wie du.

So wie viele da draußen.

Ich fühle, was da ist,

ohne mich von meinen Gedanken

definieren zu lassen.

Ich nutze meine Gefühle.

Ich gehe durch sie hindurch.

Ich schaue hinter sie.

Und ich erkenne:

Hinter meiner Abwertung

liegt Traurigkeit.

Hinter der Traurigkeit

liegt Wut.

Und wir erkennen:

Wir fühlen, was da ist,

ohne uns von unseren Gedanken

definieren zu lassen.

Wir nutzen unsere Gefühle.

Wir gehen durch sie hindurch.

Wir schauen hinter sie.

Und wir sehen:

Hinter der Abwertung unserer Körper,

unserer Psyche,

unseres Wertes

liegt Traurigkeit.

Und hinter der Traurigkeit

liegt unsere heilige Wut.

Unser Zorn.

Und hinter diesem Zorn,

dieser heiligen Wut,

liegt Liebe.

Eine tiefe Gewissheit,

dass wir

das Gesicht dieser Welt

verändern werden.

Frauen –

und alle Menschen,

die erkennen,

dass das Weibliche in dieser Welt

nicht länger unterdrückt,

kleingehalten,

belächelt

und missbraucht werden darf –

wir finden uns.

In kleinen Gruppen.

In einem Lächeln zur Begrüßung.

In einer helfenden Hand.

In Gesprächen am Lagerfeuer.

Im ehrlichen Teilen

von Sorge und Angst

über das,

was dieser Welt widerfährt.

Lasst uns zusammentun.

Lasst uns leben,

was uns fehlt

in dieser Welt.

Lasst es uns machen.

Lasst es uns einfach machen.

Lasst uns nicht länger glauben,

es sei halt so.

Wir seien machtlos.

Wir sind nicht machtlos.

Wir sind machtvoll.

Groß.

Stark.

Und heute sollten sie

ein wenig Angst vor uns haben –

denn wir werden

das Gesicht dieser Welt

verändern.

Wir sind die Möglichkeit.

Feuerwerk

 Dieser Text ist entstanden in einer Phase nachdem lose enden von Erinnerungen, Erfahrungen und Wissen sich über Wochen Feuerwerkartig in meinen Kopf miteinander verknüpften und die Welt leuchtete und energetisch pulsierte wie nie zu vor

In einer Phase in der allmählich integration stattfindet

In der sich das neue einbettet und ruhiger wird, die Fragen und Themen aber noch Laut und präsent sind



Die verregnete Welt

rauscht am Fenster vorbei,

während wir

im warmen Auto sitzen.

Tausende Leben ziehen vorüber.

Geschichten geschehen.

Entscheidungen fallen.

Gefühle werden gefühlt.

Dort wird gestritten.

Gekämpft.

Gestorben.

Geliebt.

Gelacht.

Geboren.

„Einfach bestellen,

wir machen den Rest“,

steht auf einem Truck

am Straßenrand.

Keine Sekunde –

und schon sind wir vorbei.

Einfach bestellen.

Schnell.

Ohne Stress.

Für uns

heißt das Fortschritt.

Aber ist es das?

Kommen wir voran

oder treten wir

nur schneller

auf der Stelle?

Wo wollen wir

überhaupt hin?

Nehmen wir die Wunder um uns herum noch wahr,

wenn wir immer versuchen

voranzukommen,

anzukommen?

Ist die Zeit nicht viel zu kurz,

um ständig woanders sein zu wollen

und den Moment

zu verpassen?

Du bist ein Wunder.

Ein undurchschaubares Wunder.

Du lebst –

wie alle anderen auch –

dein Leben.

Du nimmst wahr.

Du entscheidest.

Ich tue das auch.

Und wir beide

sehen einander

durch unsere Augen.

Dass ich für dich

dein Du bin –

ist absurd.

Und so wahr.

Wir nehmen unser Ich so wichtig

und übersehen dabei,

dass jede von uns

zugleich

Ich

und Du

ist.

Du siehst die Welt.

Und die Welt

will gesehen werden.

Was wäre der Sonnenaufgang,

wenn niemand ihn sähe?

Was wäre die Blume,

das fallende Blatt,

der Frühling,

wenn niemand da wäre,

um ihn zu leben

und zu lieben?

Die Welt

streckt sich dir entgegen.

Still.

Geduldig.

Sie gibt ihr Bestes –

alles, was sie ist –

damit du sie erkennst,

damit du sie

in dein Herz schließt,

sie nährst,

behütest

und schützt.

Und wir?

Wir rasen vorbei.

Mittendurch.

Verpassen das Beste

in der Hoffnung,

irgendwann irgendwo

einen kleinen Krümel

vom Kuchen zu bekommen.

Doch Leben

ist kein Versprechen

für später.

Leben ist nicht nur

mehr.

Nicht nur Wachstum.

Nicht nur ein Ziel

in der Ferne.

Leben ist

im Regen zu stehen

und bis auf die Haut

nass zu werden.

Hinfallen

und sich die Knie

aufzuschlagen.

Im Stau stehen

und plötzlich Zeit haben

zu atmen.

Zu schauen.

Zu akzeptieren.

Leben ist

alles,

was in dieser Sekunde

geschieht.

Und jede Sekunde,

in der wir woanders sein wollen,

zieht vorbei

wie diese verregnete Welt

am Fenster.

Donnerstag, 15. Februar 2024

 https://www.youtube.com/watch?v=vmIJUaonHJw

 


Dein Vater ist kaputt
Aber du bist es nicht
Zerbeult und verbogen
Und vielleicht nicht ganz dicht
Aber irgendwo darunter bist du seltsam o.K
Beinah unversehrt unter allem, was weh tut


Ich weiss, du willst helfen
Ich weiss, du grämst dich
Ich weiss, du willst abhauen
Ich weiss, du schämst dich

Es ist okay jeder soll fliehen der kann
Wenn du den Fluchtwagen fährst
Schnall dich an


So viel kaputt
Aber so vieles nicht
Jede der Scherben
Spiegelt das Licht
So viel kaputt
Aber zwischen der Glut
Zwischen Asche und Trümmern
War irgendwas gut


Du hast es gefunden
Und du musst es tragen
Für dich und für alle
Die dich danach fragen

Du hast es gefunden
Und du musst es tragen
Für dich und für alle
Die dich danach fragen


So viel kaputt
Aber so vieles nicht
Jede der Scherben
Spiegelt das Licht
So viel kaputt
Aber zwischen der Glut
Zwischen Asche und Trümmern
War irgendwas gut


So viel kaputt
Aber so vieles nicht
Jede der Scherben
Spiegelt das Licht
So viel kaputt
Aber zwischen der Glut
Zwischen Asche und Trümmern
War irgendwas gut

 

Mittwoch, 3. Mai 2023

Ich glaube die wichtigste Lehre die ich aus den letzte 2 Jahren ziehe ist das es nichts bringt , garnichts en doch dann nur Ärger, wenn ich vorgeben etwas anderes zu sein als ich bin.

Freitag, 28. April 2023

alles auf eine karte

Als ich hier her kam hatte ich nur noch mich, nichts weiter zu verlieren.
Wie frisch geboren kam ich hier an, kannte niemanden, alles war neu, wusste nicht mehr wer ich war, noch wer ich sein wollte, ich ließ mich einfach ein, ein auf ein neues Leben and einem neuen Ort mit neuen unendlichen Möglichkeiten.
Ich habe alles auf eine Karte gesetzt, ich habe alles gegeben was ich konnte, all meine Liebe.
Alles um diese Welt zu halten, um diesen Traum zu leben und ein echtes wir zu ermöglichen. Ich habe stets mein bestes gegeben und wahr ehrlich, bin mir treu geblieben, wachsam, und habe stets geglaubt und gehofft.

Ich habe alles auf diese Karte gesetzt und nun habe ich dieses Spiel verloren.

Ich verlasse diesen Ort und nehme nichts weiter mit als mich. Keine Vorstellungen, Pläne keine Erwartungen.
Dieser Ort , dieses Leben hier, das war immer wir, er und ich, ohne uns und ohne die Verbindung die wir lebten, habe ich hier nichts mehr zu tun.
Ich als Suchende und Reisende bin hier geblieben um unserer Vision von einem leben in liebe und Freiheit eine Chance zu geben, doch haben sich unsere Wege getrennt und wir haben angefangen uns aneinander festzuhalten, aus Angst uns zu verlieren, dabei verloren wir uns selbst.
Er gehört hier her und ich wünsche ihm für sein Leben alles Gute.
Ich lasse ihm das Bild das er geliebt hat, es war immer nur für ihn, und der Mensch hinter all den Farben wird ihn immer aus tiefstem Herzen lieben und ihm dankbar sein für die Tiefe und unbeschreibliche Liebe die wir gemeinsam erkundet und erfahren haben.
Wo auch immer mein Weg mich Lang führen wird, lebt seine liebe in meinem Herzen fort und ich freue mich wenn unsere Wege sich eines Tages irgendwo wieder kreuzen und wir uns in tiefer Verbundenheit umarmen können.

Ich nehme Abschied
Abschied von meinem Leben, meinem Zuhause, meinem Partner und von der Version von mir , die hier ihr Zuhause, ihren Partner und ihr träume zu finden geglaubt hatte.
Ich nehme Abschied von meinem Wunsch meine Kinder mit diesem Menschen groß zu ziehen, Abschied von meinen Plänen und meinem b-plänen.
Abschied von meiner Wut und meinen Vorwürfen.
Ohne groll kehre ich diesem Leben den Rücken zu und breche auf in ein neues leben, dessen Gesicht ich noch nicht erahnen kann.
Es ist Zeit der Trauer und des Loslassens, um die Essenz zwischen all den Gefühlen und Gedanken zu finden um klar , offen und frei zu sein.
Es war eine gute und fruchtbare Zeit und ich kann guten Gewissens gehen und wiederkommen.
Vielleicht hätten wir früher aufgeben sollen uns früher von einander verabschieden und bei einander bedanken sollen, wahrscheinlich
Aber das wäre nicht ich gewesen, das ist nicht meine Art, aufzugeben.
Aber wo kein Wachstum und keine veränderung gewollt ist, da ist jegliche Mühe vergebens, und mir fehlt nun die Kraft weiter gegen Wände zu rennen, die nicht nur stark und stabil sind sonder sogar bewacht werden und bei jedem Brocken der abfällt sofort wieder aufgebaut und verstärkt werden.
Ich kann nicht länger warten, ich muss gehen, ich muss los, ich muss weiter und ich werde dein Bild stets in keiner Jackentasche tragen und manchmal werde ich mich undrehen um zu schauen ob du kommst, ich geb die Hoffnung nicht auf.
Bis gleich

*****

Und ich Dreh mich im Kreis
Und ich weiß
Nicht mehr 
Wie es ist
Nicht wir zu sein
Ich zu sein
Ganz allein


******

Freitag, 21. Oktober 2022

 Die Andern sind das weite Meer.

Du aber bist der Hafen.

So glaube mir: kannst ruhig schlafen,

Ich steure immer wieder her.

 
Denn all die Stürme, die mich trafen,

Sie ließen meine Segel leer.

Die Andern sind das bunte Meer,

Du aber bist der Hafen.

 
Du bist der Leuchtturm. Letztes Ziel.

Kannst Liebster, ruhig schlafen.

Die Andern ... das ist Wellenspiel,

 
Du aber bist der Hafen.

Mascha Kaléko

Dienstag, 18. Oktober 2022













 

 Sesshaft sein. In Bewegung sein. Reisen. Alles sind nur Wörter und alles kommt in Wellen.

Wir füllen die Wörter mit Bedeutung und Sinn.


Wenn das reisen zu Zerstreuung führt entsteht das Bedürfnis nach ankommen und Langsamkeit, nach Alltag und Beständigkeit.

Oft werden Menschen dann sesshaft, um ihre Bedürfnisse zu stillen und runter zu kommen.

Manchmal passiert es das nach einer Zeit der Innenkehr eine Monotonie sich einschleicht, eine Unbeweglichkeit, eine festgefahrenheit, und wir entwickeln wieder ein Bedürfnis nach neuem, nach Zerstreuung und ziellosem Umherstreifen.

Wir können anfangen uns abzulenken und dieses Bedürfnishaus der sesshaftigkeit zu stillen, doch wahrscheinlich ist das wir dann beide Pole nicht ganz Bedienen und ein ständiges suchen nach Ruhe und Sturm uns zerreißt.

Wahre Ruhe und Heimkehr ist nur in uns selbst zu finden, so wie wahres erleben auch nur sein kann wenn ich ganz und gar dabei bin.

Dieser eine Schritt raus aus der Komfortzone kann nicht nur einer sein, er muss immer wieder neu gemacht werden.

Nicht zu früh.

Und irgenswann ist's auch zu spät.

 

Mittwoch, 20. Juli 2022


 Aus der Dlf Audiothek | Hörsaal | Die Erfindung der Hausfrau – Kulturwissenschaftlerin Evke Rulffes https://srv.deutschlandradio.de/dlf-audiothek-audio-teilen.3265.de.html?mdm:audio_id=dira_DRW_ed3ff197

Freitag, 24. Juni 2022

 Ich tue dir weh und ich irritiere dich, wenn ich dir sage, das ich wütend bin, darüber bin, wie du zu mir bist, und das ich dich liebe, das ich dich verstehe, aber da sich nicht will das du so mit mir sprichst.

Du verstehst mich nicht, du kannst nicht hören, das mein Selbstschutz nicht heißt das du gehen sollst oder ein schlechter Mensch bist. Du schiebst mich weg, denn du denkst ich kritisiere dich.

Dabei lade ich dich eigendlich ein mich kennen zu lernen und bin ehrlich zu dir. Gerade weil ich dich gerne in meinen Leben habe.

Ich zerbreche und Weine, denn das du mich nicht verstehst und mich jetzt abweist, weil ich dich nicht mit samthandschuhen anfasse und dir nach dem Mund rede, zeigt wie wenig du verstehst.

Du denkst wie kann ich dich lieben und gleichzeitig sagen das du dich wie ein Arsch verhältst, ich sage, das ich ich dir sage das ich mich ungerecht behandelt fühle, nicht gesehen, falsch interpretiert,  weil ich dich liebe. Und vor allem weil ich mich liebe. Weil ich es mir nicht mehr anhören kann und will, ich will nicht mehr hören, das ich doch ne Versicherung brauche, und nen Job, und das meine Haare am Körper zu lang sind, ich will auch nicht hören das die Frau dahinten nen knackigen Hintern hat, nicht weil ich eifersüchtig bin, sondern weil mich dieses stumpfe komprimieren eines ganzen lebens ankotzt. Und wenn sie sich dann auch noch gut fühlt, weil jemand sie sieht und schön findet, dann platzt mir der Kopf. Das ist kaputt und krank und ich möchte nicht so tun als könnte ich das aushalten.

Ich liebe meinen Körper und wie er altert, wie er mit mir spricht und mir sagt, was er braucht, wie er mir zeugt, wenn ich zulange nicht hingehört habe und sich dann mit gewalt Gehör verschafft.

Ich liebe meinen Körper wie er sich verändert, jeden Tag, von Stimmung zu Stimmung, im Zyklus, mit der Zeit, dauerhaft, kurzzeitig. Wie es kribbelt, wenn man mir über die Haut streichelt, wie er die Wärme einer Umarmung von erdrückender enge eine Einnahme meines Körpers unterscheiden kann. Meist bevor es zu Körperkontakt kommt.

Ich fühle mich wohl in keinem Körper, in meiner Haut, und dennoch hast du und kein Mensch das Recht meinen Körper zu kommentieren. Find ihn schön find ihn sexy, find ihr zu haarig, zu flatig, verbraucht. Aber behält es für dich.

Ich bin mehr als mein Körper.

Und ob du findest ich sollte zum Arzt gehen um vorzusorgen, kannst du auch für dich behalten.

Es sind nicht meine Ängste, und wenn du deine in mich injektierst, vergiften sie mich und leben mich ab.

Stören die gesund Verbindung zu meinem Rhythmus, zu meinem Gefühl, meinem Vertrauen in mein Handeln und auftreten, mein bewegen auf dieser Welt.


 schieb mich nicht weg. Hör mir zu und hör wirklich was ich sage.

 Ich öffne mich und teile meine Gefühle mit dir, und du hörst nur das du nicht gut bist.

Das sage ich nicht.

Ich mache nur klar, das mich deine Meinung über mich nicht interessiert.

Nicht solange du mir deine Ängste als Gesetze und gut gemeinte Ratschläge verkleidet vor die Nase hälst.

Tue ich das, dann mach du dich stark, und ich werde mich entschuldigen.

Und dankbar sein, das du mich auf meinen Irrweg aufmerksam gemacht hast.


Klar bist du mir nicht egal und klar interessiert mich unsere Beziehung, aber die liegt ganz wo anders, als darin, wie wir meinen was richtig wäre und falsch. Unsere Möglichkeiten diese Welt zu einem besseren Ort zu machen , fangen erst dort an, wo wir aufgehört haben und an allgemeinen Ansichten und persönlichen Vorlieben zu reiben. Ich weiss das in dir dieser Funke lebt, und in mir glüht er auch, dieser Glut wegen, bleib ich am Ball.

Du bist gut so wie du bist und ganz bestimmt mag ich nicht alles an dir, und ganz bestimmt bleibt nicht alles an dir für immer wie es ist, und das macht uns lebendig und wenn wir anfangen uns in diesem Wandel Zuhause zu fühlen und anfangen mit anderen Menschen gemeinsam zu schwimmen, können wir aufhören nur Kritik zu hören und uns Lob zu wünschen. Dann haben wir angefangen zu lieben und wirklich zu leben




 




 Ist mir egal. Geht mich nix an. Keine Ahnung. Das geht nicht. Kann man nix machen. Ich weiss nicht wie. Man kann ja nicht einfach..

Und so machen alle die Augen und Ohren wieder zu, gehen zur Arbeit, fahren mit dem Auto. Bezahlen strohm Rechnungen. Kaufen genmanipulierte Lebensmittel, Fleisch, Milch, Obst von Übersee.

Kein Mensch will verzichten, sich einschränken, 'seh ich nicht ein'

Und alles explodiert, alles stirbt, ist tot bereits.

Keine liebe mehr, kein verstand, kein Leben, keine Chance.

Zu spät. Verkakkt.

Aber ist das ein Grund sich nicht spätestens jetzt an die eigene Nase zu fassen und Verantwortung für das eigene Verhalten zu übernehmen, und zu handeln, jede Kleinigkeit ist besser als nix, und jeder Mensch kann etwas verändern. Lasst uns nicht aufgeben und verdrängen, zu aller erst müssen wir mal ehrlich sein mit uns und uns eingestehen das wir es sind die das alles hier verbocken, an jedem Tag aufs Neue. Und nur viel viel zu oft, weil wir gefangen sind in Strukturen die uns und alles um uns so fest im Griff haben, das es kaum möglich ist auch nur einen Schritt in eine freie Richtung zu machen, alles würde einstürzen und unser uns bekanntest, und uns einzig bekanntes leben in Frage stellen.

Das macht Angst.

Diese kollektive Angst sollte nicht der Grund sein weiterhin nach diesen Regeln und Strukturen zu funktionieren.

Wir haben nur dieses Leben, jeder für sich ist mehr wert und wir alle zusammen können mehr erreichen und könnten soviel lebendiger mit einander leben....

..



https://youtu.be/zckKZWnUQE4

Danke Maike


Ich liebe euch.

Freitag, 10. Juni 2022

 ein jeder lebt für sich allein und, klar, du musst mich nicht mögen, du musst dich nicht für mein leben interessieren, für die dinge die ich tue, für meinen alltag und meine hobbies. Und dennoch bin ich du und du bist ich und ignorierst du mich, tust du mir unrecht, vergiftest du dein eigenes leben, deine zukunft, deine kinder.

bewerte mich nicht, aber respektiere mich, nicht meine rolle, meine person, meine maske , das was ich tue, all das ist nebensächlich. was ich meine ist, liebe mein herz, und vertraue das in mir wie in jedem, die liebe der welt steckt. sei ehrlich zu mir, verachte meine lügen und meine sucht, meine mechanischen sätze und und taten, doch behalt es nicht mfür dich, dreh mir nicht den rücken zu und behaupte alles sei gut, sag mir das ich mich scheiße verhalte, ich werde es dir auch sagen.

ein mensch der anfängt sich selbst zu lieben, egal zu welcher zeit, ein mensch der fühlt, wahrhaft fühlt, das er verantwortlich ist für deine eigenen realtät, trägt stets  bewusst sein Gepäck allein. 

ich bin nicht perfekt, was auch immer das wäre, ich tue dinge die ich lieber nicht getan hätte, ich geben machmal zu viel und vergesse mich, ich lasse mich mitziehen, schleifen, fallen, und manchmal verlasse ich mich auf menschen, die mich dann enttäuschen. Klar hätte ich das nicht un müssen, klar hätte ich darauf vorbereitet sein müssen, aber so stahlhart bin ich nicht. ich fühle mit und vermisse, wünsche mir nähe und aufmerksamkeit, bewundderung für das was ich bin, und dnenoch trage ich meine wunden in meinem herzen und behandle mich gut, denn ich weiss, ich kann es jetzt nicht mehr ändern und werde meine lehren daraus ziehen, auch wenn e smanchmal lange dauert, auch wenn es nach jahrenwieder rückschläge gibt.

lass und nicht kämpfen, denn keiner kann gewinnen, lass uns uns zusammen schließen und liebend ehrlich sein, einander unterstützen und stets aufpassen, das jeder von uns auf dich selbst achtet.


liebe

 


Alter was ist denn los hier ey,

Krieg, Morde, verarsche, tot, tot, tot


Ich kann es nicht verstehen, oder vllt kann ich es sogar verstehen, aber was ich auf jeden Fall nicht verstehen kann ist warum wir es nicht gemeinsam verstehen, erkennen und ändern.

Das Gewaltlevel ist so hoch, das leid ist so hoch wie Nie und trotzdem schreien alle nach der alten Normalität.


Es ist zu spät diese Welt noch zu retten und das tut weh es zu wissen und die Masse gegen die Wand rennen zu sehen und zu wissen dass alle die lieben unweigerlich mit gegen die Wand prallen werden.


Normalität wolltet ihr zurück und gegen all meiner Erwartung und Hoffnung ist es genau das was gerade wieder eintritt.

Keine Utopie. Keine Dystrophie.. Einfach mir stinkk normale Todes Normalität.

War es denn wirklich noch nicht genug? Ist es noch nicht schlimm genug?

Was für eine perverse Täter Opfer Retter Beziehung ist das eigentlich? Der Mensch verkackt seine Existenz, und jetzt spaltet er sich seine Spezies in Retter und opfer. Das opfer handelt wie ein opfer, unfähig, untätig, leidend, hoffnungslos, starr, will nicht wahrhaben, das es sich selbst, und zwar es selbst sich selbst aus dieser Lage befreien kann. Und andere erkennen sich selbst als Retter der Welt und suchen Anhänger um ihre Vision einer Welt umzusetzen, meistens hat das zu folge, das diese Menschen vergöttert werden, obwohl sie im selben Atemzug das feuer schüren, das die erde niederbrennt.

Das ist doch zum kotzen. Ja und dann singen die Lieder von denen , die sich ihre welt machen, wie es ihnen gefällt, die da nicht mitmachen, die etwas neues schaffen, ohne in erster Linie Anhänger und Mitläufer zu sammeln und vergöttert zu werden, die dies sogar regelrecht ablehnen, und diese Menschen sind wunderschön und wirken zwar etwas sonderbar, doch meist dennoch beruhigend auf alles, das sie umgibt.doch es sind zu wenige, zu wenige seid dem es Menschen gibt, die wirklich begriffen haben, das es keine opfer und Retter gibt, sondern das wir alle die Täter sind, unsere taten sind das dessen folgen wir selbst erfahren.

All die schönen Taten die getätigt werden und der Welt geschenkt, werden untergehen wenn der Mensch sein Werk vollbracht und seine Spezies ausgelöscht hat. Und ich weine eine träne für all die sinnlose Anstrengung dies aufzuhalten. Die Welt wird nicht so bleiben wie sie ist, die Menschen werden verschwinden und alles wird egal sein, irgendwann.

Und dennoch heißt es nicht aufzugeben und den Kopf in den Sand zu stecken, diese paar Jahre Bewusstsein, sind alles was ein jeder von uns hat, und es lohnt sich diese zeit zu nutzen und liebe in die Welt zu tragen.

Auch wenn es nichts ändern wird an unserem Schicksal, ändert es alles.


Ich hab schon so oft gefragt, und ich frage nochmal, und ich wieder werde ich fragen

was muss noch passieren, damit wir alle als Menschen erkennen das genug platz für jeden einzelnen ist, und das wir nicht gemacht sind um regeln und Gesetzen , grenzen und Trends zu folgen, sondern allein dazu wir selbst zu sein und unseren platz in der Welt zu finden und mit leben zu füllen, nicht um nicht vergessen zu werden und nicht um geliebt zu werden, nicht um irgendeines Zieles, das wir zu erreichen suchen, nein, rein nur der liebe wegen, die wir durch unsere taten in die Welt tragen und damit ruhe und schwingende Verbundenheit schaffen. Nicht abhängikeit, oder starres aneinander gekettet sein! Verbundeheit, die entsteht wenn jeder Mensch nur das gibt was ohne Erwartungen geben kann und sich erfreuen kann an der Individualität jedes anderen,


das sollte die Normalität sein nach der ihr schreit, und nicht die scheinbare Sicherheit, die Erlaubnis (-hallo gehts noch) spazieren zu können, Musik zu hören und freunde einzuladen, meine Mutter im Krankenhaus zu besuchen… kein Mensch sollte mir das verbieten können.

Ich will eure Normalität nicht zurück, ich hatte so große Hoffnung in das Chaos , ich hab gehofft wir alle würden uns zusammenfinden und neu anfangen und eine neue Welt gebären...und hab den Break down schon vor mir gesehen, und innerlich getanzt.

Und nun schleicht sie sich wieder ein, die angstgefüllte sicherheitsorientierte Kackscheisse.

Ist doch wahr…